Montag, 1. dezember 2008 1 01 /12 /2008 16:26

Ich habs gestern einfach nicht mehr geschafft zu schreiben... Ich war so down und fertig, dass ich dazu auch keine Lust mehr hatte. -.- Naja mein Vater hatte Geburtstag und alles war wieder so auf schöne heile Welt. Warum kann ich damit nicht einfach mal leben? Warum kann ich nicht akzeptieren, dass es mir auch mal gut gehen kann? Aber jedes Mal wenn das so ist oder längere Zeit so ist versuche ich alles das kaputt zu machen. Es ist schwer zu erklären, aber wenn es mir länger gut geht, fängt es durch dieses gute Gefühl an mir wieder schlecht zu gehen. Ich kann es irgendwie nicht ertragen wirklich gut drauf zu sein und das macht es für die Menschen in meiner Umgebung wohl auch nicht gerade einfacher mit mir zusammen zu leben...

Genauso im Endeffekt bescheuert ist das mit Beziehungen bei mir. Wenn ich verliebt bin möchte ich unbedingt mit demjenigen zusammen sein (okay das ist noch normal) und es geht mir schlecht, wenn ich das nicht kann. Aber dann wenn es so ist bin ich für eine Weile richtig glücklich, aber irgendwie kann ich das dann nicht akzeptieren und mir geht es richtig scheiße, jetzt weil mir dieser Mensch so nah ist und ich mach alles wieder kaputt, nur um danach große Angst vor dem Verlassensein zu kriegen und es geht mir noch schlechter. Naja und vorher ist es die Angst vor dem erdrückt werden. Die Nähe wird zu viel. Ich wünsche mir irgendwann mal jemanden zu finden, dem ich das alles erklären kann und der trotzdem bleibt. Obwohl ich ihn oft stehen lassen werde und im Gegenteil dazu total festhalten werde. Dem ich im einen Moment sage, dass ich  nicht ohne ihn kann und im nächsten, dass ich ihn hasse. Jemanden der mich auffangen kann, wenn ich in diese tiefen Abgründe falle und der es schafft mich vom ritzen abzuhalten oder zumindest damit klarkommt und nicht an mir (mit mir) kaputt geht... Denn all das mache ich nicht, weil ich demjenigen schaden will oder ihn nicht liebe, sondern weil ich einfach nicht anders kann. Es ist nur der Hass gegen mich selbst, die Verzweiflung in mir und die Leere.

Aber ich glaube, das ist für einen Menschen zu viel verlangt, solange er nicht die Gefühle eines Felsens hat oder sich so gut eine Mauer aufbauen kann, dass ich sie in meinen zerstörerischen Phasen nicht einreißen kann...

Ich glaube nicht, dass es so jemanden gibt, der das aushält, aber ich hoffe es dennoch... -.-

von Arwenna - veröffentlicht in: Mein Leben
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Samstag, 29. november 2008 6 29 /11 /2008 16:55

Heute ging alles wieder von vorne los. Die Nacht konnte ich dieses Mal wenigstens ordentlich schlafen, aber die Weihnachtszeit kommt näher und lässt meine Stimmung unter den Nullpunkt sinken...

Ich stehe auf und sehe Schnee, ich gehe nach unten und alle sind am schmücken für das schönste Fest des Jahres. Darf ich lachen? Alle reißen sich zusammen, sind freundlich zueinander und das Familienglück ist perfekt. Aber ich weiß das ist es nicht und es ist unerträglich für mich alles mit einem Mal zu ignorieren nur damit es allen gut geht. Aber was ist mit mir? Es würde mir besser gehn, wenn alle sich so streiten wie immer, dann ist es wenigstens nicht gelogen, nicht gespielt. Dann müsste ich nicht jedes Jahr nach Weihnachten merken, dass ich wieder umsonst gehofft habe es könnte wirklich anders sein... -.-

Naja auf jeden Fall bin ich heute echt durch den Wind, vergesse alles und habe ziemliche Probleme damit mich zu erinnern was ich vergessen habe, aber schon richtig so als ob es aus meinem Gedächtnis gelöscht wäre. Und dazu hänge ich wieder die ganze Zeit rum, zu nichts Lust obwohl es sicher viel zu tun gäbe. Ich weiß echt nicht was ich im Moment noch machen soll, meine Eltern, meine Familie ist so glücklich, weil sie denken, dass es mir echt wieder besser geht, aber ich würde am Liebsten nur wieder anfangen mich zu ritzen und oft denke ich dann schon gar nicht mehr darüber nach was das für Folgen haben könnte. Was tut man dagegen? Und was macht man, wenn es einem die meiste Zeit egal ist wie es den anderen geht oder ja eben nicht egal, sondern wenn man kein Mitgefühl empfinden kann? Für einen Moment ja aber dann geht man oder dreht sich um und es ist weg, der Mensch ist einem wieder gleichgültig und man kann sich vielleicht nicht einmal daran erinnern, dass er mal etwas bedeutet hat... Andere erzählen davon ,aber es ist nur eine Geschichte und nicht die eigenen Erinnerungen. Ich glaube, ich schreibe gerade ziemlcih durcheinander und es dürfte für Außenstehende schwer nachvollziehbar sein.

Und morgen kommt was über Beziehungen, da ich hier im Internet gerade darüber lese, was so Einige zu Beziehungen mit Borderlinern meinen... Ganz schön niederschmetternd und auch ziemlich gemein ohne diesen Menschen jemals zu kennen  so etwas wie "Lauf bloß so schnell du kannst weg. Das endet nur blutig." , "Renn solange du noch kannst" und "Finger weg!" zu sagen.

Naja aber so ist das Leben wohl. Wir Menschen wollen nie das "Warum?" wissen, uns interessiert nur das "Was" ein Anderer getan hat und danch wird man abgestempelt, aber ich denke das "Warum" macht den Charakter eines Jeden aus. Doch danach wird nicht gefragt...

von Arwenna - veröffentlicht in: Mein Leben
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Freitag, 28. november 2008 5 28 /11 /2008 17:19

Im Augenblick sind leider echt wieder schwarze Tage... Eigentlich ist das im Winter immer so oder besonders schlimm. Die kalte, nasse und dunkle Jahreszeit drückt einem wie Blei aufs Gemüt und man hat einfach absolut zu nichts mehr Lust. Und dann dazu noch die vielen Krankheiten wie Erkältungen, Grippe und Mandelentzündungen.

Das macht mich wahnsinnig. Ich habe schon die ganze Woche eine Erkältung und dann noch viel länger schon wieder mit Depressionen zu kämpfen und obwohl man mit einer Erkältung zur Schule gehen kann, hatte ich durch die schlechte Stimmung keine Kraft aufzustehen. Das geht mir jeden Morgen so, ich habe eine unglaubliche Angst von der mir richtig übel wird und ich keine Luft mehr bekomme (vielleicht vor dem Aufstehen, vielleicht vor der Schule, aber vielleicht auch einfach nur vor dem Leben und den Aufgaben denen man sich stellen muss...). Jedes Mal kämpfe ich dagegen an, um doch hochzukommen, weil ich weiß, dass es mir nicht hilft liegen zu bleiben, aber manchmal schaffe ich es nicht. Leider ist es vom Gefühl her ziemlich egal, ob ich nun aufgestanden bin oder  nicht. Bleibe ich liegen, habe ich ein schlechtes Gewissen: einmal mir gegenüber und einmal allen Anderen, weil ich der Meinung bin sie im Stich zu lassen. Stehe ich auf, geht es mir jedoch nicht besser: ich laufe gleichgültig und von einer Leere erfüllt durch die Gegend und obwohl ich massenhaft zu tun hätte, habe ich Langeweile. Aber immerhin macht es einen besseren Eindruck in der Schule zu sitzen und nur halb zu zuhören, als gleich zu Hause zu bleiben.

Den ganzen Tag hab ich nun hier rumgelegen, fast verzweifelt auf der Suche nach irgendwas, was diese Langeweile vertreibt, aber es ist nichts da... Ich habe ferngesehen und gelesen, doch es läuft alles nur so an mir vorbei ohne wirkliches Interesse. Und trotzdem, wenn ich dann zum Beispiel zu der bestimmten Zeit nicht diese Serien gucken darf (wie ich es immer tue) raste ich total aus und das, glaube ich, nur aus dem Grund, weil es meinen Tag durcheinander bringt, weil es eine Veränderung hervorruft. Solche klitzekleinen Dinge sind für mich riesengroß und werfen mich völlig aus der Bahn und an anderen Tagen möchte ich bloß weg. Ich will alles umschmeißen, alles verändern, am Besten so, dass nichts mehr von meinem bisherigen Leben existiert. Ich fühle mich gefangen. Einmal brauche ich das alles um mich daran festzuhalten, damit ich nicht ertrinke und dann will ich nichts mehr davon, weil es droht mich zu ersticken.

Im Moment lese ich wieder darüber, über diese Krankheit, doch leider macht es das nicht besser oder verständlicher für mich. Überall steht, man braucht einen Therapeuten, dem man vertraut, doch da gab es schon so viele und ich habe schon eine echte Abneigung nur gegen das Wort "Therapeut" entwickelt und dass die Krankheit schlimmer wird, wenn man älter wird und man könne sich nicht selbst helfen. Ich hoffe einfach nur, dass es anders kommt, denn ich will nicht aufgeben...

von Arwenna - veröffentlicht in: Mein Leben
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Donnerstag, 27. november 2008 4 27 /11 /2008 17:23

Hey kennt ihr das? Jeden Tag immer nur Chaos und Stress zu Hause? Und egal was man sagt oder tut,es ist falsch... Egal wer versucht zu helfen und warum,er scheitert...

Und irgendwann ist man einfach nur noch hilflos, man hofft nur noch, dass sich etwas ändert,aber das tut es nicht und dann wacht man irgendwann auf und es ist alles gleichgültig. Man denkt nur noch darüber nach was man falsch gemacht hat, dass es einem so ergehen muss und alle Träume und Wünsche sind wie weggeweht und man hat keine Kraft mehr hinterher zu laufen und sie wieder einzufangen. Was macht man dann? In den Momenten, wenn man keine Zukunft mehr für sich sieht? Von dem einen auf den anderen Augenblick ist die Welt schwarz...

Doch es ist einfach alles so schrecklich durcheinander, einen Moment später sieht es gedanklich wieder ganz anders aus, man denkt man könnte alles schaffen, alles erreichen. Niemand mehr der einem wehtun kann, so stark und unantastbar, dass einen nichts mehr zu Fall bringen könnte. Und von dem einen auf den anderen Augenblick ist die Welt strahlend weiß...

 

Das ist mein Leben: entweder Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse, Liebe oder Hass, Glück oder Verzweiflung. Nie beides... Und das vom einen auf den anderen Moment.

Ich kämpfe jeden Tag um mein Leben, es ist schwer und manchmal gebe ich auch auf. An den schwarzen Tagen ist es fast unmöglich, aber es kommen auch wieder weiße und für die lohnt es sich, denn an den Tagen bin ich glücklich. An den Tagen habe ich Träume und Wünsche für die es sich lohnt zu leben, für die es sich lohnt zu kämpfen.

 

Dies wird die Geschichte über mein Leben, meine Höhen und Tiefen und alles was sonst noch kommen mag. Die Geschichte eines Menschen mit zwei Persöhnlichkeiten.

von Arwenna
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